Fahrsicherheitstraining

06.04.2019

Während der Ausbildung bei der VR PartnerBank eG sind wir in der Bank in allen Abteilungen monatsweise eingesetzt. Hierzu gehört aus dem Bereich Unternehmensentwicklung ebenso die Personalabteilung. Hier erhalten wir zwei Monate einen Einblick.

Im Zuge meines Ausbildungsabschnittes in der Personalabteilung durfte ich als eigenes Projekt ein Fahrsicherheitstraining für die gesamte Bank organisieren. Es war sehr interessant zu erleben, was alles mit so einem Projekt und der Planung einer Mitarbeiterveranstaltung verbunden ist. Mit wem muss gesprochen werden? Welches Datum lege ich fest? Wann lade ich die Mitarbeiter ein? Wie verwalte ich die Anmeldungen? Das sind alles Fragen, die im Zuge des Projektes aufkamen und beantwortet werden mussten. Als dann alle Vorbereitungen geregelt waren und sich die Mitarbeiter angemeldet hatten, ging es dann am 06.04.2019 los zum Fahrsicherheitstraining auf den Verkehrsübungsplatz nach Baunatal.

Geleitet von unserem Trainer „Siggi“ begann der Tag mit einem Theorieteil, in dem zunächst grundsätzliche Fragen geklärt wurden. Anschließend ging es, gewappnet mit Funkgeräten, zurück in die jeweils eigenen Autos und das Training startete. Schon aufregend, nach Funkkommando sein Auto zu steuern!

Die erste Übung begann mit Slalomfahren. Erstmal eine augenscheinlich leichte Übung, umso höher allerdings die Geschwindigkeit, desto höher die Gefahr, dass man mal ein Hütchen erwischt. Als zweite Übung folgte dann die Gefahrenbremsung auf verschiedenen Untergründen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Hier kam dann auch schnell die so genannte „Gleitfläche“ ins Spiel, die von der Struktur her einer geschlossenen Schneedecke gleicht. Hier bremsten wir erst mit 40, dann mit 50 und schließlich mit 60 km/h mit voller Kraft, um das Auto zum Stillstand zu bringen.

Nachdem sich die Hemmungen so langsam abgebaut hatten, kamen wir dann gegen Mittag zur letzten und interessantesten Übung: Dem Ausweichen. Eine Situation, in die man täglich, ohne Vorwarnung, hineinrutschen kann. Die Schwierigkeit lag hier darin, einem Hütchen, aus ebenfalls unterschiedlicher Geschwindigkeit, auf der Gleitfläche auszuweichen. Da diese Übung auf der Gleitfläche stattfand, war hier die besondere Schwierigkeit, das rutschende Auto durch geschicktes Gegenlenken wieder gerade zu bekommen.

Nachdem auch die letzte Übung erfolgreich beendet wurde, kamen wir nochmal für ein Abschlussgespräch zusammen, jeder erhielt seine Urkunde zur erfolgreichen Teilnahme des Fahrsicherheitstrainings (siehe Bild). Es war ein sehr lehrreicher Tag, der, nicht zuletzt wegen unseres Trainers „Siggi“, viel Spaß gemacht hat.

Ich kann jedem nur empfehlen an einem solchen Fahrsicherheitstraining mal teilzunehmen.

Annika Proksch - Auszubildende 3. Lehrjahr